Day 98-99 Bundaberg, Town of 1770, Rockhampton and Yeppoon
Jawohl! Nach 5 Uebernachtungen in Hervey Bay fiel uns gerade auf, dass wir noch gar nichts ueber unseren Camping Ground geschrieben haben. Hervey Bay ist ja auch ein „Capital“ fuer Birdwatching. Wir haben ja schon so einige Geschichten ueber die Voegel erzaehlt und auch schon einiges erlebt. Jeden Tag fliegen hier hunderte von Papageien ueber unseren Campervan und machen solch einen Laerm, dass man sich kaum noch unterhalten kann. Bei Einbruch der Daemmerung, geschehen ueber unserem Van jeden Abend beeindruckende Dinge. Sobald die Sonne untergeht, fliegen hunderte von Flying Foxes, auch Flughunde genannt, ueber uns. Die grossen Fledermaeuse bringen uns jeden Abend zum Staunen.
Wir sind froh unseren Big4 Camping Ground verlasssen zu koennen. Zwischen den Enten, Fledermaeusen, Bush Turkeys und den anderen 30 Vogelarten, die uns jeden morgen um 5.45 h wecken, fuehlten wir uns nicht wirklich wohl. Hervey Bay diente uns nur als Sprungbrett fuer Fraser Island und nun geht es weiter in den Norden. Wir sind die folgende Strecke gefahren: Childers, Bundaberg, Agnes Water , Town of 1770 (gespr. seventy seventeen), Gladstone, Rockhampton nach Yeppon. Ihr seht, wir befinden uns jetzt in der „Tropic of Capricorn“ Zone. D.h. das Crocodiles neben unserem Van auf Lauer gehen werden und wir nicht mehr ohne Taschenlampe nachts auf’s Klo gehen duerfen. ;-) Eine nette Dame an der Tourist-Info war schon so nett und warnte uns vor Krokodilen auf einem bestimmten Camping Platz in Rockhampton. Ein ganzes Pferd sollen die Tier vor einigen Wochen verschluckt haben. Sehr angenehm, dachten wir uns und ueberfuhren den Ground natuerlich.
Auf Empfehlung eines schweizer Paerchens kauften wir unser Obst hier im Norden bei den Farmern selbst. Dass klein Guido und Kathleen auch beim ersten Einkauf auf den Landstrassen Queenslands, wieder spannende Stories zu erzaehlen haben, ist zu erwarten. Am Strassenrand stehen oft Buden, an denen Obst und Gemuese verkauft wird. Wir haben diese Etablissments bis heute immer ueberfahren, weil wir uns dachten, dass die grossen Supermarktketten uns die besten Preise machen. Das stimmt aber nicht. Wie auch immer, nach dieser Empfehlung der Schweizer fuhren wir die erste Bude an und .... Mist, wir lachen und jetzt noch schief ueber die Situation dort.
Also, wir stiegen aus dem Van und schon bruellte uns der Farmer in einem Aussie Slang an. Ob ein Europaeer dieses Englisch versteht? Ein texanischer Cowboy ist nach 3 Flaschen Jack Daniels besser zu verstehen, als dieser dickbaeuchige alte Mann. Die Klamotten hat er wohl seit Jahren nicht mehr gewaschen und so stand der super nette und freundliche Farmer komplett dreckig und unrasiert ohne Schuhe vor uns. Dass wir gerade der urigsten Gestalt Queensland begegnet sind, war uns schon kurz nach dem Aussteigen klar. Hier mussten wir wohl durch. Das Gespraech entwickelte sich praechtig, doch als Kathleen die ganzen Fliegen sah, ging sie ploetzlich wieder in Richtung Auto. Der Farmer erzaehlte uns stolz von seinen riesigen Plantagen und die Preise waren so verlockend, das Guido Kathleen ueberreden konnte, bei ihm einzukaufen.
Als wir nach einer seltsam aussehenden Gurke fragten, zuckte der Farmer ploetzlich ein Messer und schaelte die Gurke mit der rostigen Klinge, praesentierte sie auf seinen dreckigen Haenden und erzaehlte ununterbrochen von dem tollen Geschmack und dass wir jetzt die ganz Gurke verdruecken sollten. Wir sahen seine dreckigen Fingernaegel, schauten uns beide an und dachten uns nur, ach Du Scheisse, die geschaelte Gurke koennen wir nicht so von seiner Hand essen. Aber ihr wisst ja alle, wie gut erzogen wir beide sind! Wir liessen uns nichts anmerken, fragten nach Pfeffer und Salz und assen das uns vorgelegte Etwas. Im nachhinein waren wir gluecklich ueber unser erstes Fruehstueck an diesem Tag und als wir nach unserem Einkauf wieder im Auto waren, schauten wir uns an und lachten 30 Minuten ueber diese Situation. Ihr koennt euch ja alle Kathleens Augen vorstellen, als der Farmer uns seine dreckige Hand mit der gesamten Gurke hinhielt. Komplett hilflos schaute Kathleen den Guido an. Ein Bild fuer die Goetter. Aber, wie schon gesagt, wir mussten da wohl durch.
Wir haben fuer 12 Dollar einen grossen Korb voll mit Aepfeln, 2 riesen Ananas, Moehren, Tomaten, Zwiebeln, Bananen und Salatgurken bekommen. Solch ein Korb wuerde am Ebertplatz im Fruit Haus ueber 35 EURO kosten.
Auf dem Weg zur historischen Stadt „Town of 1770“, hatten wir einen Frontalzusammenstoss mit einem Adler. Der riesen Vogel ist uns bei Tempo 60 mitten auf die Windschutzscheibe geflogen und hat uns unsere komplette Scheibenwischeranlage demoliert und einen kleinen Riss in der Scheibe verursacht. Das war so ein heftiger Aufprall, die Windschutzscheibe ist uns dabei ca. 0.5 Zentimeter entgegengekommen. Es grenzt an ein Wunder, dass nichts weiter passiert ist. Wir haben in Seventy Seventeen uebernachtet und uns am naechsten Tag den Adler auf der Landstrasse noch mal angeschaut. Der war wirklich einige Kilogramm schwer und unglaublich gross. Wir waren fix und fertig und sind sehr froh ueber den Ausgang dieses Unfalls.
Rockhampton schauten wir uns an und momentan sind an der Capricorn Coast auf einem, na wie sollte es anders sein, Big4 Camping Ground. Da wir beide irgendwie Gefallen an den Inseln Queenslands gefunden haben, ging es heute ins Reisebuero und wir fahren morgen auf die Great Keppel Island. Die Great Keppel Inselgruppe liegt unter der beruehmten Whitsunday Inselgruppe und ist genauso wunderschoen. Aber dazu in einigen Tagen mehr.
...stay tuned und auch morgen geht die Sonne auf...
Eure Adler-Killer gruessen euch aus Yeppoon– Queensland
Wir sind froh unseren Big4 Camping Ground verlasssen zu koennen. Zwischen den Enten, Fledermaeusen, Bush Turkeys und den anderen 30 Vogelarten, die uns jeden morgen um 5.45 h wecken, fuehlten wir uns nicht wirklich wohl. Hervey Bay diente uns nur als Sprungbrett fuer Fraser Island und nun geht es weiter in den Norden. Wir sind die folgende Strecke gefahren: Childers, Bundaberg, Agnes Water , Town of 1770 (gespr. seventy seventeen), Gladstone, Rockhampton nach Yeppon. Ihr seht, wir befinden uns jetzt in der „Tropic of Capricorn“ Zone. D.h. das Crocodiles neben unserem Van auf Lauer gehen werden und wir nicht mehr ohne Taschenlampe nachts auf’s Klo gehen duerfen. ;-) Eine nette Dame an der Tourist-Info war schon so nett und warnte uns vor Krokodilen auf einem bestimmten Camping Platz in Rockhampton. Ein ganzes Pferd sollen die Tier vor einigen Wochen verschluckt haben. Sehr angenehm, dachten wir uns und ueberfuhren den Ground natuerlich.
Auf Empfehlung eines schweizer Paerchens kauften wir unser Obst hier im Norden bei den Farmern selbst. Dass klein Guido und Kathleen auch beim ersten Einkauf auf den Landstrassen Queenslands, wieder spannende Stories zu erzaehlen haben, ist zu erwarten. Am Strassenrand stehen oft Buden, an denen Obst und Gemuese verkauft wird. Wir haben diese Etablissments bis heute immer ueberfahren, weil wir uns dachten, dass die grossen Supermarktketten uns die besten Preise machen. Das stimmt aber nicht. Wie auch immer, nach dieser Empfehlung der Schweizer fuhren wir die erste Bude an und .... Mist, wir lachen und jetzt noch schief ueber die Situation dort.
Also, wir stiegen aus dem Van und schon bruellte uns der Farmer in einem Aussie Slang an. Ob ein Europaeer dieses Englisch versteht? Ein texanischer Cowboy ist nach 3 Flaschen Jack Daniels besser zu verstehen, als dieser dickbaeuchige alte Mann. Die Klamotten hat er wohl seit Jahren nicht mehr gewaschen und so stand der super nette und freundliche Farmer komplett dreckig und unrasiert ohne Schuhe vor uns. Dass wir gerade der urigsten Gestalt Queensland begegnet sind, war uns schon kurz nach dem Aussteigen klar. Hier mussten wir wohl durch. Das Gespraech entwickelte sich praechtig, doch als Kathleen die ganzen Fliegen sah, ging sie ploetzlich wieder in Richtung Auto. Der Farmer erzaehlte uns stolz von seinen riesigen Plantagen und die Preise waren so verlockend, das Guido Kathleen ueberreden konnte, bei ihm einzukaufen.
Als wir nach einer seltsam aussehenden Gurke fragten, zuckte der Farmer ploetzlich ein Messer und schaelte die Gurke mit der rostigen Klinge, praesentierte sie auf seinen dreckigen Haenden und erzaehlte ununterbrochen von dem tollen Geschmack und dass wir jetzt die ganz Gurke verdruecken sollten. Wir sahen seine dreckigen Fingernaegel, schauten uns beide an und dachten uns nur, ach Du Scheisse, die geschaelte Gurke koennen wir nicht so von seiner Hand essen. Aber ihr wisst ja alle, wie gut erzogen wir beide sind! Wir liessen uns nichts anmerken, fragten nach Pfeffer und Salz und assen das uns vorgelegte Etwas. Im nachhinein waren wir gluecklich ueber unser erstes Fruehstueck an diesem Tag und als wir nach unserem Einkauf wieder im Auto waren, schauten wir uns an und lachten 30 Minuten ueber diese Situation. Ihr koennt euch ja alle Kathleens Augen vorstellen, als der Farmer uns seine dreckige Hand mit der gesamten Gurke hinhielt. Komplett hilflos schaute Kathleen den Guido an. Ein Bild fuer die Goetter. Aber, wie schon gesagt, wir mussten da wohl durch.
Wir haben fuer 12 Dollar einen grossen Korb voll mit Aepfeln, 2 riesen Ananas, Moehren, Tomaten, Zwiebeln, Bananen und Salatgurken bekommen. Solch ein Korb wuerde am Ebertplatz im Fruit Haus ueber 35 EURO kosten.
Auf dem Weg zur historischen Stadt „Town of 1770“, hatten wir einen Frontalzusammenstoss mit einem Adler. Der riesen Vogel ist uns bei Tempo 60 mitten auf die Windschutzscheibe geflogen und hat uns unsere komplette Scheibenwischeranlage demoliert und einen kleinen Riss in der Scheibe verursacht. Das war so ein heftiger Aufprall, die Windschutzscheibe ist uns dabei ca. 0.5 Zentimeter entgegengekommen. Es grenzt an ein Wunder, dass nichts weiter passiert ist. Wir haben in Seventy Seventeen uebernachtet und uns am naechsten Tag den Adler auf der Landstrasse noch mal angeschaut. Der war wirklich einige Kilogramm schwer und unglaublich gross. Wir waren fix und fertig und sind sehr froh ueber den Ausgang dieses Unfalls.
Rockhampton schauten wir uns an und momentan sind an der Capricorn Coast auf einem, na wie sollte es anders sein, Big4 Camping Ground. Da wir beide irgendwie Gefallen an den Inseln Queenslands gefunden haben, ging es heute ins Reisebuero und wir fahren morgen auf die Great Keppel Island. Die Great Keppel Inselgruppe liegt unter der beruehmten Whitsunday Inselgruppe und ist genauso wunderschoen. Aber dazu in einigen Tagen mehr.
...stay tuned und auch morgen geht die Sonne auf...
Eure Adler-Killer gruessen euch aus Yeppoon– Queensland


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