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Mittwoch, April 04, 2007

Day 787-788 Das wunderschoene Hoi An in Vietnam

Vielen Dank fuer die lieben Ostergruesse. Auch von uns Frohe Ostern und ein schoenes Fest.

Die Nachtfahrt war etwas anstrengender, als wir uns das vorgestellt hatten. Der Busfahrer schien ein waschechter Fussballfan zu sein und es lief wohl eine spannende Entscheidung im Vietnam TV. Das veranlasste ihn, um 24.00 h fuer eine halbe Stunde und um 1.00 nachts fuer 45 Minuten einen Stopp einzulegen. Es stoerte ihn nicht, dass er noch 400 Kilometer weiter fahren musste, denn das Bia Hoi Bier genoss er in unglaublichen Mengen.

Die Fahrt verlief aber gut und wir kamen morgens in Hoi An an. Die Altstadt von Hoi An liegt, von Reisfeldern umgeben, am Thu-Bon-Fluss. Die Kleinstadt war einst eine Station der sogenannten "Seidenstraße des Meeres". Die Urspruenge reichen ueber 2000 Jahre zurueck. Damals ankerten die Schiffs- und Handelsleute aus Arabien, Persien, Indien und China hier. Die Japaner handelten etwas spaeter mit hochwertiger Seide. Daher auch der Name der Stadt. Schiffe aus Portugal, Holland, Indien, Siam, England und Frankreich liefen den Hafen an. Nach Melaka, Penang in Malaysia (ihr errinnert euch an die tollen Bilder aus George Town!) und Macau war es der groesste Handelshafen in Suedostasien.

Heute reihen sich alte Haendlerhaeuser am Flussufer und in den malerischen Gassen aneinander. Man sieht Tempel und Pagoden. Faszinierend ist das bunte Alltagsleben in den Gassen. Die Vietnamsen mit den Palmenhueten und die urigesten Fischer der Nation. Das macht den Charme der Stadt aus. Eigentlich ist es eine typische Filmkulisse. Wir sind ueberrrascht und begeistert zugleich. Hoi An, der in vietnamesicher kurz Friedvoller Versammlungsort heisst, ist ein Reisehit den wir so noch nicht erlebt haben. Die Altstadt wurde 1999 von der UNESCO zum Welt­kulturerbe erklaert. Heute sagt man, Hoi An ist ein erhaltenes Beispiel eines Handelshafens aus dem Zeitraum nach dem 15. Jahrhundert. Das besondere allerdings ist, die Gebaeude und die Vietnamesen zeigen noch heute eine Verschmelzung einheimischer und fremder Einfluesse. Wie gesagt, It's Like A Movie Scene!

Wir zeigen euch heute die Bilder unseres Aufenthaltes in dieser wundervollen Stadt. Als Ostergeschenk von uns, zeigen wir die Einwohner und das Leben etwas ausfuehrlicher als sonst. Wir sind sehr begeistert und moechten nicht mehr weg. Leider zwingt uns der straffe Zeitplan zur Weiterreise. Habt Spass mit der Bilderserie:

















































Na, haben wir zuviel versprochen? Wir lieben Hoi An. Es ist einfach wunderbar und einzigartig!!!

My Son liegt an der vietnamesischen Kueste in der Provinz Quang Nam. Ab dem 2.-3. Jahrhundert entstand dort die Cham-Kultur. Aus Champa, dem Reich der Cham, sind in My Son mehr als 70 Tempel im Dschungel uebrig geblieben. Die Staetten sind nicht zu vergleichen mit Angkor. Wir buchten eine Bootstour dorthin. Die Landschaften waren beeindruckend und die Tour war ein Erfolg, da wir wieder ein Weltkulturerbe sehen durften.




...und zum Schluss noch ein Schnappschuss:
Den Lizard hat Guido im Dschungel entdeckt und zu einer Fotosession gezwungen. ;-)

...auch morgen geht die Sonne auf.

Kathy und Guido aus Hoi An.

1 Comments:

  • Liebe Kathi, lieber Guido,

    wir wünschen Euch ein frohes Osterfest in der Ferne. Wir hoffen Euch geht es gut und Ihr habt ein paar schöne Tage in Vietnam.

    Wir denken oft an Euch und freuen uns Euch bald wieder in Köln zu haben.

    Lieben Gruß aus Sinnersdorf von
    Peter und Ulla, die jetzt auch einen Computer haben

    By Anonymous Anonym, at 11:46 AM  

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