Day 304-307 Greetings from Middleearth
Eigentlich war das re-design des Bloggs eine unfreiwillige Angelegenheit. In Dunedin versuchten wir vergebens die Seite aufzurufen, doch leider ohne Erfolg. Dieser Schrecken veranlasste uns dazu, den kompletten Blogg neu zu uppen und nun steht er in der vollen Pracht fuer unsere deutsche Leserschaft bereit.
Wir haben wieder die Zeit gefunden Reiseberichte aus Mittelerde zu verfassen und wollen euch deshalb noch unsere Mount Cook Erlebnise berichten. Ihr habt euch bestimmt schon die tollen Fotos angeschaut und einige der Drehorte der Herr der Ringe Trilogie wieder erkannt. Mount Cook ist natuerlich als National Park ausgeschrieben und liegt in einer einzigartigen Bergwelt. Das besondere jedoch ist, dass das gesamte Gebiet zum Weltkulturerbe der Unseco erklaert wurde. 22 dreitausend Meter Berge gibt es in dieser gewaltigen Kulisse. Das Wetter ist fuer die ploetzlichen Umschwuenge bekannt, doch wir hatten Glueck und machten eine 4 Stunden Wanderung durch die Berge, ueber Haengebruecken und durch Fluesse und das alles bei Sonnenschein. Man muss ja auch mal Glueck haben, oder?
Machmittags machten wir uns auf nach Twizel. Ein kleines verschlafenes Bergdorf, das auf einem Hochplateau, umgeben von riesiger Weideflaeche, liegt. In der Umgebung wurden viele Szenen von Herr Der Ringe gedreht. Wir besuchten eine Hochland-Salm Farm und fuetterten die Lachse, die wild aus dem Flusswasser sprangen und Kathleen nass spritzten. Als Belohnung nahmen wir einen 1,5 Kilogramm schweren Lachs mit, den Guido mit seinem Klappmesser filieren musste. Danach ging das Tier auf den Barbie. Es war ein Fest fuer die Sinne und wir waren mal wieder die Chefkoeche in der Camp-Kitchen. Jeder bewunderte unseren frischen Fang. Zumindest liessen wir die deutschen Touristen in dem Glauben, dass wir den Fisch mit unserer 5 Dollar Angelschnur samt Winde aus dem Bach bei Twizel gefischt haetten. Alle machen das hier, verkuendeten wir und waren abends im Zelt ganz stolz auf unseren Schwindel.
Die Provinzstadt Oamaru mit seinem historischen Zentrum hat es uns genau so angetan wie die Biermetropole des Suedens, Dunedin. Dunedin ist mit seinem neugotischen Gebaeuden auf unserer Top Liste der eindrucksvollesten Staedte. Die Stadt wird von den Neuseelaender als Edinburgh des Suedens bezeichnet und man kommt sich auch so vor. Imposante Villen, die nach 1848 erbaut wurden, schmuecken das Stadtbild. Insbesondere die Bluetezeit infolge des Goldrausches hat den Prunk und die Schoenheit der Herrenhaeuser gepraegt. Viele Haeuser haben Tuerme und Tuermchen, aus der viktoriansichen Aera.
Die Dunedin Railway Station, die 1906 erbaut wurde, zaehlt zu den schoensten Bahnhoefen der Welt. Die Haupteingangshalle ist mit traumhaften Porzellanfliesen geschmueckt, die alle original erhalten sind. Auf dem Boden sieht man ein Mosaik, das aus ueber 700.000 Quadraten besteht. Guidos Herz schlug mal wieder hoeher und es wurden hunderte von Fotos geknipst. Wer soll sich die knapp 6000 Fotos von unserer bisherigen Reise jemals anschaun, fragt Kathy sich andaunernd.
Nach einem Sonnentag auf dem wir uns die Santa Parade anschauten, folgten 3 Regentage. Die Christmas Paraden in Neu Seeland werden gross geschrieben. Jeder, der etwas auf sich haelt, darf mitmachen. Wir fanden es eher amuesant und die Paraden erinnerten uns an einen Karnevalsumzug, jedoch nicht an Weihnachten. Trotzdem war tierisch viel los und die Stimmung war ausgelassen. Das ist die Hauptsache! Weihnachtsstimmung kommt bei 25 grad leider nicht auf. Ausserdem sind die Weihnachtsdekorationen nicht so toll wie bei uns.
Die Catlins Coast faengt suedlich von Dunedin an und ist die uersprruenglichste Landschaft Neuseelands. Hier gibt es nur Gravelroads und alle Touristenbusse fahren ueber den Highway nach Invercargill und nicht ueber die Coastline. Die Kueste ist voll von den ueber 400 Kilo schweren Neuseelaendischen Seeloewen. Ja, wir haben die Tiere gesehen und das in einer Anzahl, die uns erstaunt hat. Die gesamte Kueste ist voll mit den ueber 3 Meter grossen Riesen. Wir sprechen hier nicht von Seerobben, die viel kleiner sind. Nein, der grosse erwachse Seeloewe ist schwarz und hat eine Schultermaehne. Die Viecher stinken unglaublich und machen einer fuerchterlichen Laerm.
In Te Anau buchten wir eine Overnight-Tour auf einem Schiff, was uns durch den Milford Sound fuhr. Wir fuhren nachmittags los und uebernachteten auf dem Schiff. Das war fuer uns das beste Erlebnis unserer bisherigen Reise. Die Kulissen in dem Fjord und seinen duzenden Wasserfaellen, die teils hundert Meter und mehr ins Meerwasser fallen, war ueberwaeltigend. Wir ankerten in einer Bucht und erlebten den Sonnenunter- und aufgang. Wir sahen Delphine vor unserem Schiff aus dem Wasser springen. Zudem begleiteten uns Pinguine auf unserer Fahrt und Seerobben sonnten sich auf dem Felsen am Ufer. Wir fuhren 4 mal den Fjord entlang und morgens bis auf die Tasman Sea hinaus. Fuer einige Stunden liessen wir uns richtig bedienen. Es gab ein drei Gaenge Menue und andere Leckereien. Schaut euch hierzu die Bilder an, ihr werdet erkennen, was Neuseeland zu bieten hat. Wir koennen es nicht in Worte fassen, denn andauernde Superlative in unserem Blogg nerven selbst uns.
Momentan sind wir in Queenstown, dem Aspen von Neu Seeland. Hier dreht sich alles um Adventure Aktivitaeten. Die Leute springen aus Flugzeugen, Helikopter-Rafting auf dem Shotover River ist total angesagt, Urlauber Springen Bungee von Bruecken, die hoeher als der Koelner Dom sind oder mit 85 km/h geht es in einem Jetboot durch die Canyons. Es gibt noch einige andere Verruecktheiten hier. Das Canyon Swinging, bei dem man sich mit 150 km/h ein Schlucht herrunterschwingen laesst und dabei ueber 60 Meter in die Tiefe faellt, zaehlt wohl zu den schlimmsten Dingen, die es in dieser Richtung weltweit gibt. Das Seil beschleunigt den Springer auf schlappe 150 km/h! Wie auch immer, bei all diesen Sportarten sollte man sich Unterhosen zum Wechsel mitnehmen. Das noetige Kleingeld darf naetuerlich auch nicht fehlen.
Das Thema Herr der Ringe wird hier richtig ausgekostet, denn um Queenstown wurden viele Szenen gedreht. Souvenierlaeden verkaufen echte und streng limitierte Schwerter und Helme aus der Trilogie, Buesten von den bekannten "Herr der Ringe"-Protagonisten schmuecken die Schaufenster. Betuchte Touris koennen die besagten Ringe erwerben und Touren buchen, die alle unter dem gleichen Motto stehen: Lord of the Rings.
Auch wir wurden vom Abenteuerwahn infiziert und wollen aus einem Flugzeug springen und mit mehr als 200 Stundenkilometer auf die Erdkugel zurasen. Guido uebt den Absprung schon fleissig vor unserem Zelt! Ob die Trockenuebung uns dann tatsaechlich sicher auf die Erde zurueckbringt, ist eher fraglich. Wir geben unser Bestes, ueben noch fleissig und fassen evtl. den Mut zusammen und wagen den Sprung aus der Hoehe von 12000 Fuss.
Wir sagen...Cheers an unsere kleine Fangemeinde aus Germany
Kathy und Guido aus Queenstown – South Island
PS: Wir befinden uns momentan an der suedlichsten Haelfte der Suedinsel und im Hochsommer. Das heisst, abends um 23.30 h wird es dunkel und morgens um 5 h geht die Sonne auf. Das macht Spass!
Wir haben wieder die Zeit gefunden Reiseberichte aus Mittelerde zu verfassen und wollen euch deshalb noch unsere Mount Cook Erlebnise berichten. Ihr habt euch bestimmt schon die tollen Fotos angeschaut und einige der Drehorte der Herr der Ringe Trilogie wieder erkannt. Mount Cook ist natuerlich als National Park ausgeschrieben und liegt in einer einzigartigen Bergwelt. Das besondere jedoch ist, dass das gesamte Gebiet zum Weltkulturerbe der Unseco erklaert wurde. 22 dreitausend Meter Berge gibt es in dieser gewaltigen Kulisse. Das Wetter ist fuer die ploetzlichen Umschwuenge bekannt, doch wir hatten Glueck und machten eine 4 Stunden Wanderung durch die Berge, ueber Haengebruecken und durch Fluesse und das alles bei Sonnenschein. Man muss ja auch mal Glueck haben, oder?
Machmittags machten wir uns auf nach Twizel. Ein kleines verschlafenes Bergdorf, das auf einem Hochplateau, umgeben von riesiger Weideflaeche, liegt. In der Umgebung wurden viele Szenen von Herr Der Ringe gedreht. Wir besuchten eine Hochland-Salm Farm und fuetterten die Lachse, die wild aus dem Flusswasser sprangen und Kathleen nass spritzten. Als Belohnung nahmen wir einen 1,5 Kilogramm schweren Lachs mit, den Guido mit seinem Klappmesser filieren musste. Danach ging das Tier auf den Barbie. Es war ein Fest fuer die Sinne und wir waren mal wieder die Chefkoeche in der Camp-Kitchen. Jeder bewunderte unseren frischen Fang. Zumindest liessen wir die deutschen Touristen in dem Glauben, dass wir den Fisch mit unserer 5 Dollar Angelschnur samt Winde aus dem Bach bei Twizel gefischt haetten. Alle machen das hier, verkuendeten wir und waren abends im Zelt ganz stolz auf unseren Schwindel.
Die Provinzstadt Oamaru mit seinem historischen Zentrum hat es uns genau so angetan wie die Biermetropole des Suedens, Dunedin. Dunedin ist mit seinem neugotischen Gebaeuden auf unserer Top Liste der eindrucksvollesten Staedte. Die Stadt wird von den Neuseelaender als Edinburgh des Suedens bezeichnet und man kommt sich auch so vor. Imposante Villen, die nach 1848 erbaut wurden, schmuecken das Stadtbild. Insbesondere die Bluetezeit infolge des Goldrausches hat den Prunk und die Schoenheit der Herrenhaeuser gepraegt. Viele Haeuser haben Tuerme und Tuermchen, aus der viktoriansichen Aera.
Die Dunedin Railway Station, die 1906 erbaut wurde, zaehlt zu den schoensten Bahnhoefen der Welt. Die Haupteingangshalle ist mit traumhaften Porzellanfliesen geschmueckt, die alle original erhalten sind. Auf dem Boden sieht man ein Mosaik, das aus ueber 700.000 Quadraten besteht. Guidos Herz schlug mal wieder hoeher und es wurden hunderte von Fotos geknipst. Wer soll sich die knapp 6000 Fotos von unserer bisherigen Reise jemals anschaun, fragt Kathy sich andaunernd.
Nach einem Sonnentag auf dem wir uns die Santa Parade anschauten, folgten 3 Regentage. Die Christmas Paraden in Neu Seeland werden gross geschrieben. Jeder, der etwas auf sich haelt, darf mitmachen. Wir fanden es eher amuesant und die Paraden erinnerten uns an einen Karnevalsumzug, jedoch nicht an Weihnachten. Trotzdem war tierisch viel los und die Stimmung war ausgelassen. Das ist die Hauptsache! Weihnachtsstimmung kommt bei 25 grad leider nicht auf. Ausserdem sind die Weihnachtsdekorationen nicht so toll wie bei uns.
Die Catlins Coast faengt suedlich von Dunedin an und ist die uersprruenglichste Landschaft Neuseelands. Hier gibt es nur Gravelroads und alle Touristenbusse fahren ueber den Highway nach Invercargill und nicht ueber die Coastline. Die Kueste ist voll von den ueber 400 Kilo schweren Neuseelaendischen Seeloewen. Ja, wir haben die Tiere gesehen und das in einer Anzahl, die uns erstaunt hat. Die gesamte Kueste ist voll mit den ueber 3 Meter grossen Riesen. Wir sprechen hier nicht von Seerobben, die viel kleiner sind. Nein, der grosse erwachse Seeloewe ist schwarz und hat eine Schultermaehne. Die Viecher stinken unglaublich und machen einer fuerchterlichen Laerm.
In Te Anau buchten wir eine Overnight-Tour auf einem Schiff, was uns durch den Milford Sound fuhr. Wir fuhren nachmittags los und uebernachteten auf dem Schiff. Das war fuer uns das beste Erlebnis unserer bisherigen Reise. Die Kulissen in dem Fjord und seinen duzenden Wasserfaellen, die teils hundert Meter und mehr ins Meerwasser fallen, war ueberwaeltigend. Wir ankerten in einer Bucht und erlebten den Sonnenunter- und aufgang. Wir sahen Delphine vor unserem Schiff aus dem Wasser springen. Zudem begleiteten uns Pinguine auf unserer Fahrt und Seerobben sonnten sich auf dem Felsen am Ufer. Wir fuhren 4 mal den Fjord entlang und morgens bis auf die Tasman Sea hinaus. Fuer einige Stunden liessen wir uns richtig bedienen. Es gab ein drei Gaenge Menue und andere Leckereien. Schaut euch hierzu die Bilder an, ihr werdet erkennen, was Neuseeland zu bieten hat. Wir koennen es nicht in Worte fassen, denn andauernde Superlative in unserem Blogg nerven selbst uns.
Momentan sind wir in Queenstown, dem Aspen von Neu Seeland. Hier dreht sich alles um Adventure Aktivitaeten. Die Leute springen aus Flugzeugen, Helikopter-Rafting auf dem Shotover River ist total angesagt, Urlauber Springen Bungee von Bruecken, die hoeher als der Koelner Dom sind oder mit 85 km/h geht es in einem Jetboot durch die Canyons. Es gibt noch einige andere Verruecktheiten hier. Das Canyon Swinging, bei dem man sich mit 150 km/h ein Schlucht herrunterschwingen laesst und dabei ueber 60 Meter in die Tiefe faellt, zaehlt wohl zu den schlimmsten Dingen, die es in dieser Richtung weltweit gibt. Das Seil beschleunigt den Springer auf schlappe 150 km/h! Wie auch immer, bei all diesen Sportarten sollte man sich Unterhosen zum Wechsel mitnehmen. Das noetige Kleingeld darf naetuerlich auch nicht fehlen.
Das Thema Herr der Ringe wird hier richtig ausgekostet, denn um Queenstown wurden viele Szenen gedreht. Souvenierlaeden verkaufen echte und streng limitierte Schwerter und Helme aus der Trilogie, Buesten von den bekannten "Herr der Ringe"-Protagonisten schmuecken die Schaufenster. Betuchte Touris koennen die besagten Ringe erwerben und Touren buchen, die alle unter dem gleichen Motto stehen: Lord of the Rings.
Auch wir wurden vom Abenteuerwahn infiziert und wollen aus einem Flugzeug springen und mit mehr als 200 Stundenkilometer auf die Erdkugel zurasen. Guido uebt den Absprung schon fleissig vor unserem Zelt! Ob die Trockenuebung uns dann tatsaechlich sicher auf die Erde zurueckbringt, ist eher fraglich. Wir geben unser Bestes, ueben noch fleissig und fassen evtl. den Mut zusammen und wagen den Sprung aus der Hoehe von 12000 Fuss.
Wir sagen...Cheers an unsere kleine Fangemeinde aus Germany
Kathy und Guido aus Queenstown – South Island
PS: Wir befinden uns momentan an der suedlichsten Haelfte der Suedinsel und im Hochsommer. Das heisst, abends um 23.30 h wird es dunkel und morgens um 5 h geht die Sonne auf. Das macht Spass!


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